Aus der Praxis für die Praxis: Das DKAS-Modell von Telekom Training
Human Change Management hat für uns ausnahmslos eines im Sinn: Den Erfolg Ihres IT-Projekts wirksam zu unterstützen - durch Maßnahmen, die sich außerhalb der rein technischen Veränderungen abspielen und bewusst an der Schnittmenge aus Menschen, Technologien und Prozessen ansetzen.
Ist erst einmal der Mensch als entscheidender Faktor erkannt, nimmt man seine Reaktionen und Emotionen als unvermeidbare Kräfte ernst. Berücksichtigt man außerdem die unterschiedlichen Unternehmensstrukturen und -kulturen, dann wird eines schnell klar: Kein Projekt im Human Change Management gleicht exakt dem anderen. Individualität ist deshalb unverzichtbar.
Eine Anforderung, auf die Telekom Training mit dem DKAS-Modell antwortet. Wir haben es eigens entwickelt, um die Charakteristika des jeweiligen Unternehmens in klar fassbare Einflussgrößen abzubilden, die den Projektverlauf individuell formen und prägen. Standardisiert ist im DKAS-Modell nicht etwa das Ergebnis selbst, wohl aber der strikte Anspruch, dieses Ergebnis auf genau dem Weg zu erzielen, der zum Unternehmen am besten passt.
Dazu enthält das DKAS-Modell gezielt Elemente, um die Veränderungen zunächst zu diagnostizieren, woraus anschließend ein Konzept abgeleitet wird. Entsprechend individuell gestalten sich dann die Aktionen, die die Veränderungen begleiten und unterstützen. Ganz wichtig ist uns, die Aktionen laufend zu steuern und ihre Auswirkungen für eine effektive Rückkopplung durch ein prägnantes Monitoring transparent zu machen.
Die vier Bausteine unseres DKAS-Modells im einzelnen:
Baustein D - Diagnose: Keine Maßnahme ohne Diagnose.
Einem ärztlichen Eingriff geht ganz selbstverständlich eine eingehende Diagnose voraus. Wollen Sie bei einem Eingriff in die Arbeitsprozesse Ihres Unternehmens etwa darauf verzichten? Im Rahmen dieser Diagnose sammeln wir alle relevanten Informationen zum Veränderungsprozess, beleuchten die unterschiedlichen Zielgruppen und ergründen mögliche Widerstände. Ein besonderes Element ist dabei die "Change Story". Mehr dazu hier.
Baustein K - Konzeption: Keine Maßnahme ohne Drehbuch.
Ausgehend von der Diagnose erstellen wir individuell für Sie einen Maßnahmenkatalog. Damit dessen Aktionen ihre Wirkung optimal entfalten können, verknüpfen wir sie mit einem Zeitplan, der die menschlich-emotionalen Phasen jedes Veränderungsprozesses berücksichtigt, sich gleichzeitig aber auch an den Meilensteinen des IT-Gesamtprojekts orientiert. Bei aller Planung: Flexibilität und Einfachheit sind für uns oberste Maximen - ganz im Sinne des praktischen Erfolgs.
Baustein A - Aktion: Keine Maßnahme ohne Zweck.
Hier setzen wir die in der Konstruktionsphase geplanten Maßnahmen um. Geprägt ist unser Vorgehen dabei von starker Umsetzungskraft, verbunden mit umfangreicher Praxiserfahrung, sowie einer engen Kooperation mit dem IT-Gesamtprojekt: Jede einzelne Maßnahme ist synchronisiert mit den Vorgaben aus dem IT-Gesamtprojekt. Zusammen sind alle Aktionen im Interventionsdesign strukturiert.
Baustein S - Steuerung: Keine Maßnahme ohne Messung.
Denn nur was man messen kann, lässt sich gezielt steuern. Häufig werden wir gefragt, ob man auf diesen Baustein nicht verzichten kann. Noch viel häufiger kommt aber die klare Antwort aus unseren Kundenbefragungen: Im Rückblick will niemand die Transparenz missen, die unsere Steuerungs- und Monitoringinstrumente liefern.
Dieses DKAS-Modell findet auch in der allgemeinen Fachpresse Beachtung. Das ehrt uns natürlich. Trotzdem werden wir dieses Modell niemals als alleinige Erfolgsgarantie überschätzen. Wir meinen, dass sich die überzeugende Theorie, die im DKAS-Modell steckt, erst wirklich entfaltet, wenn sie auf umfangreiche Praxiserfahrung trifft. Das gewährleisten wir in Person versierter Berater, die langjährige Erfahrung in zahlreichen Projekten mit Human Change Management gesammelt haben.
Lesen Sie zum Thema Human Change Mangement einen ausführlichen Artikel, der in der Fachzeitschrift WissenHeute erschienen ist.